Logofortbildungen HomeVerlagPraxis WildeshausenPraxis Wardenburg

Übersicht: Wissen aktuell»

  Pronomen schonen die Ressourcen des Gehirns

Amerikanische Forscher kamen zu diesem Ergebnis durch Beobachtung der Hirnaktivitäten von 21 lesenden Testpersonen mit der funktionellen Magnetresonanztomographie. Beim Lesen von Namen wurden nicht nur die Sprachzentren aktiviert, sondern auch eine Region im Scheitellappen des Gehirns, die für das räumliche Denken zuständig ist. Namen lösen im Gehirn eine plastische Vorstellung über das Aussehen und möglicherweise auch über den Klang der Stimme des oder der Betreffenden aus.
Durch die Erstellung solcher mehrdimensionaler Vorstellungen benötigt das Gehirn Kapazitäten, die für die Sprachverarbeitung nicht mehr zur Verfügung stehen.

Bei der Verwendung von Pronomen wie "er" oder "sie" werden keine Vorstellungen erzeugt. Der Gebrauch von "er" oder "sie" hat daher eine Energiesparfunktion für die Arbeit unseres Gehirns.

Amit Almor (Universität von South Carolina, Columbia) et al.: NeuroReport, Bd. 18, S 1215 ddp/wissenschaft.de 18.8.07

 

Nach oben