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  Hörzentrum beim Menschen besser als bei Katzen

Zur Untersuchung der akustischen Signalverarbeitung spielten die Forscher den Probanden Musik vor und zeichneten währenddessen ihre Gehirnaktivität auf. Sie stellten fest, dass schon kleinste Frequenzunterschiede von Tönen im auditiven Kortex (Hörzentrum) differenziert werden. Selbst Tonunterschiede, die kleiner als eine Zehntel Oktave sind, können erkannt werden. Mit dieser Leistung übertrifft der Mensch die akustischen Fähigkeiten von Katzen, Ratten und Makaken. Nur Fledermäuse hören besser.
Für die Sprachverarbeitung sind solche präzisen Frequenzunterscheidungen wahrscheinlich nicht von Nutzen, so die Forscher. Sie vermuten aber Zusammenhänge zwischen dem selektiven Gehör und der Lernfähigkeit oder der Funktionsweise des Arbeitsgedächtnisses.

Yael Bittermann (Hebräische Universität Jerusalem): Nature, Band 451, S. 197
Ddp/wissenschaft.de 12.1.08


 

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